Mit  ca. 20 Jahren begann ich Gedichte zu schreiben. Ich versuchte, Lebenserfahrungen zu verarbeiten und meine Gedanken zu spiegeln.

In Fachkreisen wird immer gerne betont dass das lyrische Ich sich vom realen Ich des Autors abheben sollte. Ich gehe eher konform mit der Meinung meiner Lyrikkollegin Antje Wilke, dass der Autor zum großen Teil ein Stück der eigenen Identität einbringen sollte, wenn man authentische Gedichte schreiben möchte.

So geben meine Gedichte sicher auch einen weiten und tiefen Einblick in meine Seele und mein Leben, das jedoch so vielfältig erscheint, dass es vergeblich sein wird zu versuchen, mich in eine bestimmte Schublade zu stecken.

Denn Vorsicht: nicht immer bin Ich wirklich Ich und auch Du bist nicht immer Du. Versuche zwischen den Perspektiven zu wechseln,
die andere unbekannte Seite zu erkunden und finde dann Dich !..."